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Roger Federer über Erfolg: Warum nicht die Siege am meisten bedeuten

vor 20 Stunden
2 Min. Lesezeit

Ein aktueller Interviewausschnitt von Roger Federer verbreitet sich in den sozialen Medien. Darin spricht der Schweizer Tennisstar darüber, weshalb nicht nur Siege, sondern vor allem überwundene Rückschläge langfristig stolz und glücklich machen.


Roger Federer: «Es ist der Weg, der schön ist»

Roger Federer gewann während seiner Karriere 20 Grand-Slam-Titel und insgesamt 103 ATP-Einzeltitel. Trotzdem sind es offenbar nicht allein diese Erfolge, die für ihn rückblickend den grössten Wert besitzen.

In einem aktuell verbreiteten Interviewausschnitt sagt Federer sinngemäss:

«Normalerweise ist es der Weg, der schön ist. Natürlich erinnert man sich an besondere Momente – etwa an einen Matchgewinn in Wimbledon, Rotterdam oder bei einem anderen Turnier. Doch eigentlich sind es die schwierigen Momente, durch die man sich durchgekämpft und die man überwunden hat, die einen wirklich stolz und glücklich machen.»

Seine Aussage verändert den Blick auf Erfolg. Von aussen sehen Menschen meistens nur den sichtbaren Moment: den Pokal, den Sieg oder das erreichte Ziel. Was diesem Moment vorausging, bleibt häufig unsichtbar.

Federer lenkt den Fokus genau auf diesen unsichtbaren Teil: auf Niederlagen, Zweifel, Verletzungen und Situationen, in denen Aufgeben leichter gewesen wäre als Weitermachen.


Warum schwierige Momente im Rückblick wertvoll werden

Ein Sieg erzeugt Freude. Eine überwundene Krise verändert jedoch das eigene Selbstbild.


Wer eine schwierige Phase durchsteht, gewinnt nicht nur ein Resultat. Er gewinnt den Beweis, dass er mit Widerständen umgehen kann. Genau daraus entstehen langfristiges Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und echter Stolz.


Federers Worte erinnern deshalb an ein einfaches Prinzip:

«Erfolg wird am Ziel sichtbar. Seine Bedeutung entsteht jedoch auf dem Weg dorthin.»

Diese Haltung zieht sich auch durch andere aktuelle Rückblicke Federers. Rund um seine Aufnahme in die International Tennis Hall of Fame erklärte er, dass ihn sämtliche Höhen und Tiefen zu dem Menschen gemacht hätten, der er heute ist. Er würde deshalb nichts an seinem Weg verändern.






Bildnachweis: Roger Federer in Wimbledon, 2016. Foto: si.robi/Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0. Bild zugeschnitten. Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

 
 
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